Switch+ / Skulptur Projekte Münster 2007

Temporäre Architektur und Räumliches Konzept für die Ausstellung

Aus dem Ausstellungskatalog:

Temporäre Architektur switch+

Für die Ausstellung skulptur projekte münster 07 entstand auf dem Vorplatz des ehemaligen Westfälischen Museums für Archäologie an der Rothenburg in Münster die temporäre Architektur switch+, konzipiert vom Münsteraner Planungsbüro modulorbeat.

Der rund zwölf Meter hohe Pavillon vereinte zentrale Servicebereiche der Ausstellung – darunter Infopoint, Katalogverkauf, Ausleihe eines multimedialen Führungssystems sowie eine thematische Buchhandlung – und schuf zugleich einen neuen öffentlichen Treffpunkt zwischen bestehender Bebauung und Stadtraum. Durch die Ergänzung eines Cafés wurde der Platz zusätzlich belebt und in die Nutzung des Pavillons einbezogen.

Der Pavillon bildet in der Flucht des Eingangs zum Skulptur-Projekte-Büro eine „urbane Weiche“: Ein beweglicher Teil der Konstruktion verändert je nach Stellung die Wegeführung auf dem Platz und beeinflusst so die Wahrnehmung und Nutzung des öffentlichen Raums.

Für die Außenhülle wählten die Architekten Jan Kampshoff und Marc Günnewig eine goldfarbene Ummantelung aus perforiertem Kupferblech. Damit nimmt der Pavillon direkten Bezug auf seine Umgebung: Die goldene Oberfläche reagiert auf das Relief Silberne Frequenz von Otto Piene an der Fassade des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte ebenso wie auf die goldene Beschriftung der skulptur projekte münster 07, die von Martin Schmidl entwickelt wurde.

Beauftragung
Skulptur Projekte Münster 07
Fotografie
Christian Richters
Thorsten Arendt
Roman Mensing
Team
Marc Günnewig
Jan Kampshoff
Jan Krahe
Simon David Bagge
Sophia Elisabeth Hubl
Jan Halbauer

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