urban studies
Wenn man nach einer Strategie für eine Stadtentwicklung und eine Stadtplanung für das neue Jahrtausend sucht, wird diese Suche einer Safari ähnlich sein. Eine Strategie wird sich aus dem Zurücklegen von Wegen und besonders aus der Beobachtung unterschiedlichster divergenter Phänomene ergeben. Das, was wir suchen, ist schon da. Es will gehoben, entdeckt und versucht werden. So sind es die Behandlungen und der Gebrauch der Dinge, die sich der Macht der Strukturen stellen. Sie gar entmachten und uns Praktiken aufzeigen - Kategorien dritter Art bilden - die Handlungs-perspektiven öffnen. Subversionen. Wild Pleasure. Neue Produkte. Menschen in urbanen Kontexten. Andere Lebensweisen. Grenzüber-schreitungen im Kleinen finden sich in den Flächen des Urbanen. Rekombination, der Entwurf neuer Ordnungs-systeme und Typologien reduziert das Nicht-Handeln-Können oder -Wollen zu einer Produktion. Die Produktion und Projektierung entwirft daraus neue Sinnsprachen, die - in den Strategieprozess gestellt - ständig neue Bewertung und Ergänzung zulassen. Fortschreiben heißt Neuschreiben. Die angewandte Phänomenologie im Kontext eines stadtplanerischen oder architektonischen Tuns gründet so eine andere, fruchtbare Art von Strategieentwicklung. (Dr. Martin Kiel)
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