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Phänomenologie
his griechisch. def die Lehre von den Erscheinungen (Phänomenen). SCO zuerst bei J. H. Lambert und I. Kant (hier als Lehre von der Materie als Erscheinung des äußeren Sinns), dann bei G. W. F. Hegel als „Phänomenologie des Geistes“, das ist Lehre vom „Werden des Wissens“ bis zum Wissen des absoluten Geistes. Eine andere Bedeutung hat der Begriff bei E. Husserl, dem Begründer der eigentlichen Phänomenologie als philosophische Richtung. Husserls transzendentale Phänomenologie ist die philosophische Erforschung des tranzendentalen Bewusstseinslebens. Sie vollzieht sich in zwei voneinander abgehobenen Schritten: 1. nach methodischer „Enthaltung“ (Epoché) von der natürlichen Welterkenntnis (d. h. nach der phänomenologischen oder transzendentalen „Reduktion“ des empirischen Bewusstseins auf das transzendentale Bewusstseinsleben) als Beschreibung der intentionalbestimmten transzendentalen Bewusstseinserlebnisse hinsichtlich der Bewusstseinsweisen (Noesen) und der korrelativen Bewusstseinsgegenstände (Noema); 2. als konstitutiv-temporale Analyse der zuvor beschriebenen intentionalen Akte. Von der transzendentalen Reduktion ist zu unterscheiden die „eidetische Reduktion“, in der mit Hilfe der Variationsmethode bei einem materiellen Gegenstand der invariante Möglichkeitsrahmen (Eidos, Wesen) dieses Gegenstands erfasst wird (Ideation). rel Hegel; Lambert; Metzger; Psychologismus.

 

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